Schneider/-in

Die im allgemeinen Sprachgebrauch übliche Begriff Schneider/Schneiderin kann als übergeordnete Bezeichnung für eine Vielzahl verschiedener Fachrichtungen des Schneiderhandwerks angesehen werden. So unterscheidet man unter anderem zwischen Damenmaßschneider/-in, Herrenmaßschneider/-in, Änderungsschneider/-in Modeschneider/-in, Theaterschneider/-in, Uniformschneider/-in, Wäscheschneider/-in.

Die an den Schneider gestellte Aufgabenbereich ist abhängig von der Fachrichtung:
Damen-/Herrenmaßschneider fertigen beispielsweise Kleidung unter Vorgabe der Wünsche, Vorstellungen und Maße der Kunden, Änderungsschneider bessern Kleidungsstücke oder Heimtextilien aus bzw. nehmen hieran Veränderungen vor.

Ein Beispiel für eine spezielle Anforderung an einen Maßschneider kann etwa festliche Umstandsmode sein. Dabei geht es darum, für Frauen in fortgeschrittener Schwangerschaft perfekt sitzende Kleider herzustellen, mit denen sie ohne komfortabel auf Feste und Feiern gehen können. Dies ist nicht immer einfach, da der Körper mit dem Babybauch auf eine ganz spezielle Art und Weise betont werden muss.

Beschäftigt werden Schneider unter anderem in Modeateliers, Werkstatten oder der Textilindustrie.

Die Ausbildung zum Änderungsschneider dauert 2 Jahre, zum Damen-/Herrenmaßschneider 3 Jahre. Als Modenäher ist eine Ausbildungszeit von 2 Jahren gefordert, nach einem weiteren Jahr kann der Abschluss zum Modeschneider erlangt werden.

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